Über mich

Über mich

Ich bin Anika,

Ich bin freie Autorin, Gesundheitspädagogin (B.A.) und Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF).

Seit vielen Jahren arbeite ich in psychosozialen und klinischen Kontexten, insbesondere in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychosomatik. Diese Erfahrung prägt meinen Blick auf Menschen und fließt auch in mein Schreiben ein.

Warum „Liebe Freundin“

Eine Freundschaft, die mich seit meiner Jugend begleitet, hat mein Verständnis von Beziehung und Sprache geprägt.

Wir tauschen uns auch heute noch täglich aus. Nicht, um immer Lösungen zu finden, sondern um Gedanken zu ordnen, Gefühle zu verstehen und gemeinsam genauer hinzusehen.

Aus dieser Erfahrung entstanden meine ersten öffentlichen Briefe: als Texte zum Mitlesen, Wiederfinden und Innehalten.

Aus den Briefen wurde schließlich mein erstes Buch „Liebe Freundin – Briefe für Dich“ – und aus dem Schreiben immer mehr der Ort, an dem ich Fragen nachgehe, die mich nicht mehr loslassen.

„Liebe Freundin“ ist geblieben. Heute ist es das Zuhause für meine Texte und meine Arbeit als Autorin.

Mein Weg

Nach gefühlt endlosen 13 Jahren Schule kam mein Abitur im Jahr 2005 dann doch sehr plötzlich und wenn ich schon noch nicht wusste, wer ich überhaupt bin (was mir zu dem Zeitpunkt natürlich nicht klar war), wusste ich erst recht nicht, was ich machen möchte.

Mein Leben lang wollte ich kreativ arbeiten und am liebsten als Fotografin oder freie Künstlerin durch die Welt ziehen. (Abgesehen von einer kurzen Zeitspanne in meinem Leben in der ich Anwältin werden wollte.) Doch das wurde mir erfolgreich von erfolglosen Anhängern künstlerischer Berufe ausgeredet.

Also entschied ich mich gegen mein Herz und für ein solides Grundschullehramtsstudium in der Annahme, dass 15 Wochen Ferien im Jahr meine inneren Sehnsüchte schon ausgleichen werden. Meine Noten waren gut, meine Laune weniger.

Erst als ich in einer Vorlesung der Pädagogischen Psychologie saß und wir über diverse Themen des Kinderschutzes sprachen, begann ich wieder das flammende Lodern in meiner Brust zu spüren. Das Gefühl für etwas zu brennen. Und von da an wusste ich, ich bin am falschen Ort.

Ein weiteres Vollzeitstudium kam zunächst nicht in Frage, ich brauchte dringend Geld, also entschied ich mich für eine Ausbildung als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin mit begleitendem Studium mit Schwerpunkt der Gesundheitspädagogik (B.A.). Ich ging auf in meiner Faszination über unseren Körper und dessen Funktionen. Mein Geist konnte kaum genug erfahren über alle physiologischen Zusammenhänge, die ich erfassen konnte und blieb dann tatsächlich in der Begleitung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher hängen, wie in meiner zurückliegenden Vorlesung visioniert. Im Verlauf absolvierte ich weiter die Ausbildung zur Systemischen Therapeutin (DGSF) am Helm Stierlin Institut im wunderschönen Heidelberg.

Zertifiziert bin ich durch den Deutschen Dachverband für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF). In meiner Arbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie hatte ich außerdem die Möglichkeit Weiterbildungen in der Multifamilientherapie (Grund- und Aufbaukurs) und Aromapflege zu absolvieren. Sowie die Qualifikationen zur Kursleitung in PMR und Autogenem Training zu erlangen.

Ich arbeitete mit Leidenschaft und stellte dennoch fest, dass eine neue Vision in mir reifte. Menschen in ihrer Krankheit zur Seite zu stehen ist eine besondere Aufgabe, doch wie wundervoll wäre es die Menschen dabei zu unterstützen, gar nicht erst krank zu werden? Eine Begleitung zu bieten in einem Prozess, der es ermöglicht, ein Leben zu schaffen für das es sich zu leben lohnt, Kräfte zu mobilisieren und Ressourcen zu generieren. So stürzte ich mich in das Studium der Interdisziplinären Gesundheitsförderung an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und der Hochschule Furtwangen und erlangte Certificates of Advanced Studies in Angewandten Ernährungswissenschaften (CAS), Angewandter Gesundheitsförderung (CAS), und Neuromuskulärer Funktion – Bewegungsanalyse und Training (CAS). Im Bereich „Ernährung“ habe ich mich außerdem auf die klinische Psychoneuroimmunologie an der kPNI Akademie spezialisiert.

Durch einige weitere Weiterbildungen wie dem Systemischen Gesundheitscoaching, Systemaufstellungen, dem Selbstmanagement nach dem Zürcher Ressourcenmodell, Focusing, einem Basiskurs in Neurographik und der PEP® – Methode nach Dr. Michael Bohne, bekam ich weitere Einblicke in Thematiken zur Mentalen Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und nachhaltigen Stressregulation.

Mit meiner Ausbildung zur Kunst- und Kreativitätstherapeutin am Institut für Entspannung und Kommunikation in Berlin fand schließlich auch die Kreativität wieder einen festen Platz in meinem Leben.

Und irgendwann begann sich etwas zu schließen, das bereits nach meinem Abitur da gewesen war: der Wunsch, kreativ zu arbeiten, zu entdecken und meine eigenen Gedanken und Beobachtungen in die Welt zu bringen.

Heute tue ich genau das schreibend.

Als freie Autorin verbinde ich meine langjährige fachliche Erfahrung mit meiner Neugier auf Menschen und die Fragen, die mir unterwegs begegnen. Vieles von dem, was auf den ersten Blick wie ein Umweg aussieht, prägt heute meinen Blick – auf Menschen, auf ihre Geschichten und auf das, was unter der Oberfläche liegt.